Keine Zerschneidung des Biosphärenreservats Rhön | fulda-meiningen.de

Gästebuch / Stimmen zur Trasse

Hier finden Sie die Meinungen zur Trasse von Experten und Auszüge aus einigen Stellungnahmen, die uns Besucher der Homepage zugesandt haben. Wenn Sie auch einen "Leserbrief" schreiben wollen, dann gehen Sie bitte auf das Feld "Ihre Meinung". Wir freuen uns über Ihre Zuschrift!

Lärm"schutz"

Nur mal ein kleiner Hinweis am Rande wegen dem Lärmschutz.

Beim Neubau der A4 im Bereich der Hörselberge bei Eisenach wurden die betroffenen Ortschaften nicht als Wohngebiet eingestuft sondern als Mischgebiet. Dadurch wurden die Anforderungen an Lärmschutz enorm gesenkt. Zum Leid der Anwohner. Dort hat sich im Nachgang eine "BI Lärmschutz" gegründet, das wird aber nicht mehr viel bringen, befürchte ich.

Also: Augen auf bei solchen Kleinigkeiten.

Verfasser möchte nicht namentlich genannt werden, Feb. 2012

 

Mehr Straße, weniger Rhön

Jeder Quadratmeter mehr Straße ist ein Quadratmeter weniger Rhön!
Dem Dauerpendler-Irrsin und dem Lobbyismus soll wieder
geopfert werden! Ich werde nicht dazu schweigen und mich
deutlich einbringen!

Frank Schiffhauer, Fulda, September 2010

 

Dieses Vorhaben schmerzt zutiefst

Ich bin in der Rhön aufgewachsen und liebe die Landschaft, die Vielfalt an Pflanzen und Tieren.

Ein idyllisches Fleckchen Erde, das wir uns bewahren sollten.

Wir haben einen Schatz, den wir hüten müssen.
Der Bau der B87n ist ein derart tiefer, nachhaltig schädigender Eingriff in das Ökosystem der Rhön. Wir müssen alles in unserer Macht stehende tun, dieses Vorhaben zu stoppen.
Franziska Schreiber, Oberkatz, September 2010

 

Keine weiteres Sägen am Ast, auf dem wir sitzen!

Seit 1991 bewirtschaften die Landschaftspflege-Agrarhöfe in Thüringen große Flächen der Rhön. Diese arbeiten nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus.

Das Biosphärenreservat Rhön bietet auch vielen Erholung suchenden Menschen einen Urlaub in noch intakter Natur mit einmaligen artenreichen Lebensräumen. Diese Artenvielfalt erfüllt wichtige Aufgaben im Ablauf des gesamten Naturgeschehens.

Dieser Bereich soll nun aufgrund profitgieriger Wirtschaftsinteressen zugrunde gerichtet werden!

Die geplante Schnellstraße für den europäischen Schnell-Lastverkehr durch diese fast unberührte Landschaft bedeutet eine verantwortungslose Landschaftszerschneidung und -zerstörung zu Lasten der dort einmaligen Natur.

Ich zitiere einige Sätze aus dem Buch "Die Zeit drängt" von Carl Friedrich von Weizsäcker:

"Wir sind heute in der Gefahr, die Existenzbasis der Pflanzen, Tiere und Menschen im Ablauf einiger Jahrzehnte zu zerstören.

Wir sägen nach Kräften an dem Ast, auf dem wir sitzen - an der Stabilität unserer Biosphäre.

Was hilft uns eine wachsende Wirtschaft, wenn zugleich  die elementaren Lebensgrundlagen zerstört werden?"

Dieser verwerfliche Straßenbau - dieser Naturfrevel - darf nicht Wirklichkeit werden!

Oskar Müller, Walldorf/Werra, August 2010

 

Herrliche Landschaft

Die herrliche Landschaft der Rhön muss geschützt werden und nicht durch weitere Straßen verschandelt werden. Auch sollte die Bundeswehr den Truppenübungsplatz Wildflecken aufgeben! Ich unterstütze Ihre Forderung "Keine Trasse Fulda-Meiningen" voll und ganz.

Hans Otto Bott, 35444 Biebertal, Februar 2010

 

Die Rhön ist schön. Aber, liebe Rhöner, wollt ihr, dass es hier bald so aussieht?


Leben im Biosphärenreservat: Das ist ja der absolute Luxus!
Aus den aktuellen, weltweiten Entwicklungen in Wirtschaft und Politik wird klar, dass die Ideologie des "unbegrenzten Wirtschaftswachstums" auf Kosten von Lebensqualität und der Natur nun an ihr Ende kommt. Dies zu ignorieren und mit aller Gewalt am "schneller, größer, immer mehr" festzuhalten, ist sinnlos. Das, was wirklich Wert hat - Gesundheit, Freude am Leben, saubere Luft, sauberes Wasser, saubere Nahrungsmittel - ist mit Geld allein nicht zu bezahlen und auf Schnellstraßen nicht zu erreichen. Wir sind aus diesem Grund vor einigen Jahren aus Rhein-Main in die Rhön gezogen, wo wir nun leben und arbeiten. Hier schätzen wir die gute Luft, die Stille, die Vielfalt der Natur und das köstliche, unverfälschte Essen. Eine Kollegin sagte kurz nach dem Umzug zu uns: "Was, Ihr wohnt jetzt im Biosphärenreservat? Das ist ja der absolute Luxus!" Ganz recht: Der Status des Biosphärenreservats und die Vielfalt der Lebewesen darin ist ein Schatz, der anderswo so leicht nicht zu finden ist. Jedoch ist ein solcher Schatz auch schnell zerstört - zum Beispiel durch die geplante Trasse, die in der Rhön völlig fehl am Platze ist. Investieren wir doch in ortsnahe Initativen, den Tourismus, in kreative Ansätze einer nachhaltigen Wirtschaft. Dies sind die Wachstumsbereiche, die Zukunft haben - und erst recht in der Rhön.

I.M. Bruckner, Nüsttal, November 2008


Faszinierende Rhön wird verpestet
Ich wohne in Frankfurt und liebe die Rhön. Ich bin jetzt 20 Jahre alt und seitdem ich denken kann bin ich von ihr fasziniert. Mein Vater wohnt in der Rhön und es ist dort wie in einer anderen Welt.  Wir haben viele Tiere unter anderem auch Pferde und ich fände es unerträglich mit meinen Pferden in der Nähe oder neben solch einer Verpestung zu reiten. Jeder der für diese Straße ist sollte einmal auf die Wasserkuppe fahren und den Blick quer durch das Tal bei Sonnenuntergang schweifen lassen, dann wissen sie weshalb ich dagegen bin!

E. Röder /Mai 2008

 

 

Rhöner Leute, wacht auf!
Wenn der Verkehrslärm erst vor der Haustüre tobt, ist es zu spät. Ruhe ist ein Wirtschaftsfaktor und ein elementarer Teil guter Lebensqualität. Warum wohl kommen die ganzen Frankfurter "Luftschnäpper" in die Rhön? Weil es so schön laut ist ...? Nein, weil es ist, wie es ist.
Drum lasst euch nicht mit wunderbaren Versprechungen ködern, denn: beim Bau der B 87 n werden wenige gewinnen, aber viele werden verlieren!
Die Gesundheit weiß man erst zu schätzen, wenn man krank ist -
Die Ruhe weiß man erst zu schätzen, wenn die B87n da ist!
P. Bachmann/Februar 2008

 

 

 

"Die Landschaft hat es mir angetan."
Ich drücke Ihnen ganz herzlich die Daumen für Ihr Vorhaben. Im Sommer 2003 hatte ich eine dreitägige Exkursion im Rahmen meines Studiums in die Rhön. Und ich muss Ihnen gestehen - die Landschaft hat es mir angetan. Noch heute verwende ich die Fotos für meinen Bildschirmschoner... Ich hoffe, die Rhön bald wieder besuchen zu können und sie dann noch immer ohne B 87n zu erleben.
Tim Marold, Flörsheim

 

 

Wir sind dagegen

Protest von "Exil-Rhönern" aus Alicante/Spanien

 

 

Mit Taschenspielertricks in den Bundesverkehrswegeplan
„Mit Taschenspielertricks wurde das Vorhaben offenbar in den Bundesverkehrswegeplan gehievt. Für den Bau der B87n sind im Bundesverkehrswegeplan 147 Millionen eingestellt und durch die Parlamentarier bestätigt worden. Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen Fulda habe aber bereits mit ca. 250 Millionen Baukosten gerechnet. Hätte man die tatsächlich zu erwartenden Kosten für das Vorhaben angesetzt, wäre die Trasse wegen zu hoher Kosten und zu niedriger Verkehrseffekte niemals in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen worden. Wir werden unsere Kräfte bündeln und das völlig überzogene Straßenbauprojekt verhindern."
Dr. Burkhard Vogel, BUND Thüringen, Landesgeschäftsführer
http://vorort.bund.net/thueringen/

 

Blechlawine von Ökosystem nicht verkraftbar
"Damit wird überregionaler Transitverkehr in die Rhön gezogen. Die Landschaftszerstörung ist aufgrund der Ausbaustandards gigantisch. Planer rechnen mit 40.000 Fahrzeugen pro Tag, überwiegend Schwerverkehr, der auf der neuen Trasse die Rhön queren solle. Eine solche Blechlawine ist von den empfindlichen Ökosystemen in der Rhön nicht zu verkraften."
Thomas Pohler, Landesgeschäftsführer des NABU Thüringen

 

Ich fotografiere lieber meine ruhige, einmalige Heimat als lärmige Bundesfernstraßen

Marina Dänner,  Tann/Hundsbach

 

Image der Rhön wird geschädigt
„Der geplante Neubau einer Bundestraße im Biosphärenreservat Rhön bedeutet einen erheblichen Rückschlag für eine weitere nachhaltige Entwicklung der Rhön als Modellregion für den ländlichen Raum, in der der Fremdenverkehr einen sehr hohen wirtschaftlichen Stellenwert besitzt. Das positive Image der Rhön als intakte Landschaft wird damit stark geschädigt."
Matthias Metzger, Oberbach, Projektbüro RHÖN IM FLUSS
http://www.rhoen-im-fluss.de/

 

Trasse nicht mit Biosphärenreservat vereinbar
„Erstaunlich ist, dass die Institutionen und Verantwortlichen des Biosphärenreservates Rhön sich faktisch nicht in die Debatte um die Trassierung eingebracht haben.... Die verbindliche Aufgabe der Verwaltungen, die Leitlinien des Rahmenkonzeptes umzusetzen, ist eine Grundlage ihrer Arbeit. Der geplante Ausbau der Trasse ist mit den dort definierten Grundsätzen und Zielsetzungen in Anbetracht der Alternativen und Problemen einer solchen Bundesstraße nicht in Einklang zu bringen."
Prof. Dr. Erich Ott, Hochschule Fulda
Herausgeber der Wissenschaftlichen Sammlung UNESCO Biosphärenreservat Rhön

Zitat aus seinem Beitrag in 3/2006

 

Appell an die Vernunft der Verantwortlichen
"Wir haben von der geplanten Trasse Fulda-Meiningen gehört und sind entsetzt. Es werden wieder einmal Fehler gemacht, die später keiner rückgängig machen kann. Statt das vorhandene Straßennetz zu sanieren, wird eine Straße hingeklotzt, die der Region keinen Nutzen bringt. Die Natur wird zerstört, vielen seltenen Tieren der Lebensraum entzogen. Der Fremdenverkehr wird am Boden liegen, denn wir können uns nicht vorstellen, dass die Wanderer aus der Stadt kommen, um Feinstaub einzuatmen und den Lärm der Lkw zu "genießen". Ich bin in dieser Region groß geworden und komme immer wieder gerne, Ruhe suchend, mit meiner Familie hierher. Ich kann nicht verstehen, wie man erlauben kann, so eine idyllische Landschaft durch einen Straßenbau zu zerstören. Wir appellieren an die Vernunft der Verantwortlichen: Lassen Sie das Projekt fallen!!!!!!!!!!!!!!!"
Simone und Siegfried Kurpiela, Preisenberg 

 

Die Rhön wird wieder zerschnitten
"Entsetzt erfuhr ich bei meinem Rhön-Aufenthalt vor zwei Wochen von der Planung der Rhön-Trasse. Sofort kamen Erinnerungen an die Teilung bis 1989 auf. Dank der Wiedervereinigung kann ich meinen Blick über die herrliche Landschaft der kuppigen Rhön schweifen lassen, ohne dass er von Grenzzäunen und Wachttürmen getrübt wird. Betrübt macht es mich, wenn ich als Großstadtmensch, der die tiefe Ruhe dieser Landschaft als Urlauber sucht, nun damit rechnen muss, dass rasende Autos, Lastwagen und Betonpfeiler alles zunichte machen. Wieder zerschnitten, wieder kein schöner Anblick. Schade!"
Gudrun Reim, Kiel

 

 

Skrupelloser Gewaltbau auf Kosten der Natur
Die geplante Rhöntrasse halte ich nicht nur für völlig überflüssig, sondern in erster Linie sehe ich in ihr einen gefährlichen Beitrag zur Zerstörung der Natur. Sollte diese Strecke gebaut werden, kann von einem Biosphärenreservat in der Rhön keine Rede mehr sein. Wieder einmal sollen Begriffe wie "Arbeitsplatzbeschaffung", "Wirtschaftswachstum" oder "Anschluss nicht verpassen" dafür missbraucht werden, skrupellose Vorhaben auf Kosten der Natur, gefährdeter Lebewesen und unserer Heimat durchzusetzen. Ich hoffe sehr, dass dieser Gewaltbau verhindert wird.
H. Korup, Obermaßfeld

 

Schritt in den Wahnsinn
Es gibt Dinge auf dieser Welt, die wichtiger sind als kurze Verkehrswege. Der Bund zahlt sicher gerne für diese Bundesstraße, um den Verkehr an anderer Stelle zu entlasten. Aber ist das die Sache wert? Abgesehen vom Wertverlust der Flächen, der Häuser ...
Ihre Region ist eine kleine Oase inmitten des schnelllebigen Großstadtwahnsinns. Wenn Sie zulassen, dass diese Straße gebaut wird, kann man das nur als einen Schritt in den Wahnsinn bezeichnen. Sie würden sich das nehmen, wofür Sie und Ihre Kinder gearbeitet haben: nämlich ein Stück intakte Natur für sich und Ihre Urlauber. Das Prädikat "Luftkurort" werden Sie sicherlich einbüßen müssen. In Zeiten, wo man ständig mehrere Dinge gleichzeitig erledigen muss, um mit der Anzahl der Stunden des Tages auszukommen, wird es für alle immer wichtiger, auch mal abzuschalten und Ruhe zu tanken. In Ihrer Region geht das noch. Die Leute werden das immer mehr wahrnehmen wollen. Bauen Sie die Straße und auch diese Quelle versiegt.
Ich bin "nur" als Urlauber in Ihrer Region und wohne mitten im Ruhrgebiet in Duisburg am größten Binnenhafen der Welt. Es ist nicht erstrebenswert inmitten dieser hektischen, stauwahnsinnigen Gegend zu leben.
W. Harting, Duisburg

 

 


 

 

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