Keine Zerschneidung des Biosphärenreservats Rhön | fulda-meiningen.de

Einfach mittendurch

Die geplante Streckenführung führt einfach mitten durch das Biosphärenreservat Rhön. Dabei verläuft die Trasse nicht entlang von Tälern, sondern quer zu den Höhenzügen und Flusstälern. Die Folge: 1.709.000 Kubikmeter Erdaushub allein bei der Rhönquerung (Abschnitt 2) und über 80 Brücken, Dämme und Bergeinschnitte werden notwendig. Eine ungeheure Landschaftszerstörung in dem fast unberührten Landschaftsbild der Rhön und eine Zerschneidung von wertvollem Lebensraum in dem Großschutzgebiet.
Die Streckenführung im Einzelnen:
Quelle Kartnematerial: Amt für Straßen- und Verkehrswesen Fulda / DEGES


Abschnitt 1: Autobahnanschluss A7 Fulda-Mitte:
Ohne landesplanerisches Verfahren, 31 Brücken mit vielen Dämmen und Einschnitten

Abschnitt 2: Rhönquerung

Raumordnungsverfahren, 29 Brücken, 1,7 Mio Kubikmeter Erdbewegung und Tunnelausbruch, Verwendung für Dämme und "landschaftsgestaltende Maßnahmen" im Nahbereich der Trasse.

Abschnitt 3: Kaltensundheim (Thüringen) nach Meiningen
Viele Brücken, darunter Werrabrücke mit 920 m Länge und 45 m Höhe. Die Ausschreibung für diese erfolgte bereits im Frühjahr 2009. Zusätzlich Dämme und Einschnitte. Der Autobahnanschluss Meiningen - A71 Meiningen-Nord ist bereits gebaut.

 

Fotomontage: Brücke im Zuge der B 87 n über das Ulstertal zwischen Lahrbach und Wendershausen. Bauwerk Nr. 412/7 - Länge 420 m, Höhe 12 m, Breite 11,5 m.  Diese Trassenführung ist allerdings nach dem Raumordnungsbeschluss von 2009 nicht mehr aktuell.

 

 

 

 

 

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