Keine Zerschneidung des Biosphärenreservats Rhön | fulda-meiningen.de

Bundespräsident Horst Köhler mit offenem Ohr für die Bürgerinitiative

Den 108. Deutschen Wandertag in Fulda und der Rhön hat die Bürgerinitiative genutzt, um eine breite Öffentlichkeit über die Pläne zu der geplanten Bundesfernstraße durch die Rhön zu informieren und auf ihren Protest gegen die B87n aufmerksam zu machen. Höhepunkt war der Gesprächstermin mit Bundespräsident Horst Köhler während dessen Wanderung auf dem Kreuzberg.

Von Vertretern der BI wurde dem Staatsoberhaupt das Flugblatt überreicht, das extra für Besucher des Wandertags entworfen worden war. Der Bundespräsident und seine Frau hörten den Ausführungen der Sprecher für die BI, Manfred Hempe und Manfred Oeste, aufmerksam zu. Horst Köhler äußerte Verständnis für die Besorgnis über die befürchteten Folgen der Trasse. Er versprach, die überreichten Info-Materialien zu lesen.

Als Symbolbild für die Unvereinbarkeit einer Fernstraße mit dem Biosphärenreservat zeigte die BI einen überfahrenen Uhu, der einige Tage zuvor bei Meiningen, just dort, wo die B87n geplant ist, dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen war. 

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Einige Mitglieder der BI hielten auf dem Kreuzberg Kreuze in die Luft mit Bildern von in der Rhön heimischen, seltenen Tieren, deren Lebensraum durch die landschaftszerschneidende Wirkung der Straße bedroht wäre.

Die insgesamt 20 000 Flugblätter wurden während des Wandertags auch bei anderen Wanderungen, bei Kulturveranstaltungen und in der Fuldaer Innenstadt verteilt. Ihnen liegt eine Postkarte bei, die an den Rhönklubvorstand gerichtet ist,  mit der Bitte, dass dieser den Widerstand gegen die Trasse unterstützen möge. 

 

 

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